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VINO NEWS
RONACHERFELS WATERFRONT
 

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achdem wir im letzten Sommer prominente Spitzenwinzer aus Österreich in
unserem Hause begrüßen durften ( siehe „Rückblick“ ), und von diesen eingeladen wurden, deren Weingüter zu besichtigen, konnten wir im November d. J. dieses Vorhaben - im Rahmen einer hochkarätigen Sommeliersrunde – organisiert von Vinocades Sepp Schilcher – realisieren. Mit dem Hintergrund zwischenmenschliches zu vertiefen und für Sie, verehrter Gast, Weine zu finden, die außergewöhnlich sind – im Bereich Trinkfreude, Trinkleichtigkeit, Preis-Leistung und Qualität.
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egonnen wurde in Niederösterreich mit dem Weingut FRITZ in Zausenberg – dem Traminerspezialist, mit hervorragnenden Weißweinen. Für viele eine echte Neuentdeckung.
Herzlich empfangen wurden unsere Runde anschließend von den HIEDLERS aus Langenlois. Der Weißburgunder Maximum 03 hat am Ronacherfels ja viele Freunde, und so konnte ich noch einige Magnums organisieren – für eine eventuelle Einlagerung / Potenzial bis zu 20 Jahre.
Ganz und gar nicht klein waren die Weine vom Weingut KLEIN aus Pernersdorf. Hier jagte ein Höhepunkt den anderen. Glanzstück der Chardonnay 04, hervorragend der gelbe Traminer 04. Kurzum - Klein ganz groß!

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ut genächtigt ging es in den zweiten Tag mit den BREITENFELDERS aus Kleinriedenthal. Mit schönen Weiß- wie Rotweinen. Gut zu trinken die Rotweincuvee´ Cuveé Classic.
Ganz groß natürlich auch die Weine die uns mittags in Carnuntum kredenzt wurden. Beim Tafi´s Heurigen (Taferner) trafen wir die Spitzenwinzer aus diesem aufstrebenden Anbaugebiet.

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Robert NADLER
– Episode und Cuve´ du Plaisier
Johann BÖHEIM
– Stuhlwerker, Dolce Vita, Feltliner & Friends
Philipp GRASSL
– Bärnreisser
PITNAUER
– Bienenfresser
TAFERNER
– Tribun
Franz NETZL
– Edles Tal, Anna – Christina
ARTNER
– Amorak
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o konnte Carnuntum mit seiner hohen Dichte an Qualitätsweinen beeindrucken. Für mich Weine, die einfach gut gemacht sind. Die Roten, mit einer unglaublichen Beständigkeit, der Excalibur 01 vom Taferner beispielsweise – angeblich ein schwacher Jahrgang – unglaublich gut, aber auch ein Indiz dafür, dass die Weine von einer längeren Flaschenreife profitieren können.

Noch überwältigt, ob solcher Qualitäten, war man inzwischen in Gols / Burgenland angekommen. Beim WEISS – TASCHNER wurde dann auch schon wieder verkostet. Die Cuveé Gols wurde vorgestellt, und konnte sogleich gefallen. Nur das Beste aus heimischen Trauben kommt in diesen Wein - ein Zusammenschluß von 8 inovativen Winzern, wo jeder seinen eingen Gols produziert. Auch schön fanden wir den Pinot Noir Ried Phalen, ob seiner noblen Art und seiner Sortentypizität.
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lsdann wurde kurz genächtigt, und schon früh am nächsten Morgen - 9 Uhr – freuten wir uns nicht nur über tolles Wetter, sondern auch über tolle Weine vom imposanten Weingut Gernot HEINRICH. Vom Gabarinza und Salzberg konnten wir abschließend aktuelle Fassproben nehmen. Die sicher nahtlos an die Erfolge der Vorgänger werden anschließen können. Und das ist gut so, hat der Gabarinza hier am Ronacherfels doch viele Freunde.

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ass Gols ein guter Boden ist, das hat uns anschließend auch der SCHMELZER nochmal klargemacht – mit einem ausgezeichneten Gols natürlich.
Das Weingut HÖPLER (Breitenbrunn) stellte sich als Gesamtkunstwerk dar, bis an die Grenzen der wirtschaftlichen Realität. Auch überzeugten Rot- und Weissweine.
Begeistert waren wir alle vom fabelhaften Weingut Kollwentz – Grosshöflein! Deren hoher Standart, Rot- Weiß- und Süßweine umschließt. Phantastisch wie Kollwentz Senior, mit welcher Ruhe, mit welch tiefwurzelndem Fachwissen, die Weine seines Gutes der Verkostungsrunde näherbrachte. Die dahinter steckende Philosophie und Logik sollte verstanden werden, denn manchmal ist Wein mehr. Und das konnte man einfach schmecken. Überzeugend der Sauvignon Blanc Steinmühle, der Tatschler (Chardonnay), berauschend der Steinzeiler, der Cabernet und unendlich die Sauvignon Blanc TBA.
Rund und weich, warm und weiblich die Roten von Maria KERSCHBAUM aus Lackenbach – Horitschon, wo wir spätabends müde angekommen waren.

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it den Shiraz Brothers PFNEISL ging es in den 4 Tag. Wo Chateau Mutschen, das einstige Castel, zum neuen Herzstück des Hauses werden soll - ein gewaltiger Neubau und man darf gespannt sein. Der Hexenberg war gut wie immer und beeindruckend der Merlot.
Bei den GAGERS, wird ebenfalls eifrig gebaut - Weinkeller, Vinothek und Hotel. Ein touristisches Gesamtkonzept, das den ganzen Ort – Deutschkreutz – beleben soll. Kommen wir nun zu den Weinen, denn die spielen bei den Gagers ja immer noch die Hauptrolle. Der Cablot 03 macht deutlich, warum dieser Jahrgang von den Medien, und nicht nur von diesen, hochgelobt wird. Hervorragend der Shiraz mit viel Potenzial. Überraschend Gager´s „Sherry“!
Auf breiter Ebene überzeugten die Weine von IGLER Josef, mit einem überragenden Preis-Leistungsverhältnis.
Der Blaufränkisch Classic, die Cuveé Maximus nun neu auf unsere Weinkarte. Gut so!
Mit großem Interesse werden wir die Entwicklung des jungen JALITZ – Meisterschüler von Paul Kerschbaum – vom Eisenberg beobachten. Überraschende Fassproben konnten hier genommen werden. So überraschend, dass wir sicher sind, noch viel von diesem jungenWinzer hören zu werden – in kürze. Auf alle Fällen bleiben wir dran!
Mit der Cuveé Villa Nomine Lusman ist dem Weingut WEBER aus Lutzmannsburg ein schöner Erfolg gelungen. Für uns jedenfalls ein schöner Abschluß eines anstrengenden Tages.

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ach einem noblen Frühstück in der Saziani-Stube bei den NEUMEISTER´S erwarteten wir gespannt den Abschußtag unserer umfangreichen Verkostungstour. Hier in Straden spielt natürlich der Weißwein die tragende Rolle. Schön und mit viel Potenzial ausgestattet präsentierte sich der Grauburgunder Saziani 03, herrlich auch der Weißburgunder Klausen 01.
Schöne Sauvignons (blancs) verkosteten wir abschließend am ultra-modernen Weingut SABATHI, von den Lagen Poharnig und Pössnitzberg.

Veehrter Gast, lieber Freund!
Herrliche Weine konnten für Sie verkostet werden, wurden gekauft und eingelagert. Der Weinkeller ist nun gut gefüllt. Hier achten wir auf gute Lagerbedingungen, vermeiden Licht und zu hohe Temperaturen, und sorgen für angemessene Luftfeuchtigkeit.
Wir hoffen, Ihnen mit diesem kurzen Bericht ein weinig Stimmung auf ein gutes Glas Wein – am offenen Kamin, bei einem schönen Essen - gemacht zu haben. Und freuen uns, Sie bald wieder in unserem Hause begrüßen zu dürfen!

Mit besten Grüßen
Lilg Stefan
Weineinkauf – Ronacherfels


PS: Herzlichen Dank allen Winzern, für beste Versorgung und eine herzliche Aufnahme.

Besten Dank an Vinocades Sepp Schilcher, für Einladung und perfekte Organisation. Und herzlichen Dank all meinen Mitstreitern, für ein harmonische und angenehme Woche in bester Freundschaft.
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